Lange glaubte man, dass bestimmte Wettersituationen für die Gesundheitsstörungen verantwortlich sind. Es zeigt sich aber immer deutlicher, dass verschiedene Wetterfaktoren den Einfluss des Wetters auf den Menschen ausmachen. Dazu gehören nicht nur die uns vertrauten und sichtbaren Wettererscheinungen wie z.B. Wind oder Luftdruck, sondern auch Schallwellen, elektrische Ladungen in der Luft und viele andere Faktoren. Sie beeinflussen praktisch jeden Teil des Körpers, vor allem aber die Haut, Nase und Augen sowie das zentrale Nervensystem. Vom Wetter beeinflusste Menschen kann man in drei Gruppen einteilen: Wetterreagierende, Wetterfühlige und Wetterempfindliche.   Der Körper der Wetterreagierenden passt sich den wechselnden Wetterbedingungen an. Solche Menschen verspüren in der Regel keine Beschwerden.    Wetterfühlige fühlen, wenn sich das Wetter ändert und reagieren mit Unwohlsein. Manche klagen über Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Herzklopfen oder Blutdruckbeschwerden.  Wetterempfindliche leiden an den Folgen von Krankheiten und Verletzungen, die sie gegenüber dem Wetter besonders empfindlich machen.   Menschen mit hohem Blutdruck beispielsweise können spüren, wenn es kälter wird.   Heute glauben sehr viele Menschen daran, dass ihre Gesundheit in besonderem Maße vom Wetter abhängt.  

Polecamy publikacje dotyczące języka niemieckiego - zobacz