Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder, 

kommt das Christuskind 

auf die Erde nieder, 

wo wir Menschen sind. 

 

Kehrt mit seinem Segen 

ein in jedes Haus, 

geht auf allen Wegen

mit uns ein und aus. 

 

Ist auch mir zur Seite

still und unerkannt,

daß es treu mich leite 

an der lieben Hand. 

 

Ihr Kinderlein kommet

Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all! 

Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall. 

Und seht, was in dieser hochheiligen Nacht 

der Vater im Himmel für Freude uns macht. 

 

O seht in der Krippe im nächtlichen Stall, 

seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl 

in reinlichen Windeln das himmlische Kind, 

viel schöner und holder, als Englein es sind. 

 

Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh;

Maria und Joseph betrachten es froh. 

Die redlichen Hirten knien betend davor, 

hoch oben schwebt jubelnd der himmlische Chor. 

 

O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,

erhebet die Händlein und danket wie sie.

Stimmt freudig, ihr Kinder - wer sollt sich nicht freun? - 

stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!

 

Was geben wir Kinder, was schenken wir dir,

du bestes und liebstes der Kinder, dafür? 

Nichts willst du von Schätzen und Reichtum der Welt, 

ein Herz nur voll Demut allein dir gefällt. 

 

"So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin; 

wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn; 

und mache sie heilig und selig wie deins, 

und mach sie auf ewig mit deinem in eins." 

 

Kling, Glöckchen, klingelingeling

Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling. 

Lasst mich ein ihr Kinder, ist so kalt der Winter. 

Öffnet mir die Türen, lasst mich nicht erfrieren. 

Kling Glöckchen, klingelingeling, kling Glöckchen, kling. 

 

Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling.

Mädchen hört und Bübchen, macht mir auf das Stübchen, 

bring euch milde Gaben, sollt euch dran erlaben. 

Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling. 

 

Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling. 

Hell erglühn die Kerzen, öffnet mir die Herzen, 

will drin wohnen fröhlich, frommes Kind wie selig; 

Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling. 

 

Leise rieselt der Schnee,

Leise rieselt der Schnee, 

still und starr ruht der See 

weihnachtlich glänzet der Wald:

Freue dich, Christkind kommt bald! 

 

In den Herzen ist`s warm, 

still schweigt Kummer und Harm,

Sorge des Lebens verhallt:

Freue dich, Christkind kommt bald! 

 

Bald ist heilige Nacht, 

Chor der Engel erwacht,

hört nur, wie lieblich es schallt: 

Freue dich, Christkind kommt bald! 

 

O du fröhliche

O du fröhliche, o du selige,

gnadenbringende Weihnachtszeit! 

Welt ging verloren, Christ ward geboren: 

Freue, freue dich, o Christenheit!

 

O du fröhliche, o du selige, 

gnadenbringende Weihnachtszeit!

Christ ist erschienen, uns zu versühnen: 

Freue, freue dich, o Christenheit! 

 

O du fröhliche, o du selige, 

gnadenbringende Weihnachtszeit!

Himmlische Heere jauchzen dir Ehre: 

Freue, freue dich, o Christenheit!

 

Stille Nacht!

Stille Nacht, Heilige Nacht 

Alles schläft, einsam wacht 

nur das traute hochheilige Paar, 

holder Knabe im lockigen Haar,

Schlaf in himmlischer Ruh 

schlaf in himmlischer Ruh.

 

Stille Nacht! Heilige Nacht!

Gottes Sohn! O wie lacht 

Lieb´ aus deinem göttlichen Mund, 

Da schlägt uns die rettende Stund´.

Jesus in deiner Geburt! 

Jesus in deiner Geburt! 

 

Stille Nacht! Heilige Nacht! 

Hirten erst kundgemacht 

Durch der Engel Alleluja,

Tönt es laut bei Ferne und Nah:

Jesus der Retter ist da!

Jesus der Retter ist da! 

 

O Tannenbaum,

O Tannenbaum, O Tannenbaum, 

Wie treu sind deine Blätter.

Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, 

Nein auch im Winter wenn es schneit. 

O Tannenbaum, O Tannenbaum, 

Wie grün sind deine Blätter!

 

O Tannenbaum, O Tannenbaum,

Du kannst mir sehr gefallen! 

Wie oft hat schon zur Winterszeit 

Ein Baum von dir mich hoch erfreut!

O Tannenbaum, O Tannenbaum,

Du kannst mir sehr gefallen! 

 

O Tannenbaum, O Tannenbaum, 

Dein Kleid will mich was lehren: 

Die Hoffnung und Beständigkeit 

Gibt Mut und Kraft zu jeder Zeit! 

O Tannenbaum, O Tannenbaum, 

Dein Kleid will mich was lehren. 

 

Schneeflöckchen

Schneeflöckchen, Weißröckchen,

da kommst du geschneit; 

du kommst aus den Wolken, 

dein Weg ist so weit. 

Komm, setz dich ans Fenster,

du lieblicher Stern;

malst Blumen und Blätter, 

wir haben dich gern. 

Schneeflöckchen, du deckst uns 

die Blümelein zu; 

dann schlafen sie sicher 

in himmlischer Ruh’.

Schneeflöckchen, Weißröckchen, 

komm zu uns ins Tal 

dann bau’n wir den Schneemann 

und werfen den Ball. 

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